
Badezimmer sind im Grunde genommen Folterkammern für Elektronikbauteile. Aufgrund des Dampfs, der ständigen Spritzer sowie der starken Temperaturschwankungen – von eisig kalt bis hin zu Saunatemperaturen in nur zehn Minuten – schaffen es die meisten Heizelemente einfach nicht, zu funktionieren. Sie gehen in der Regel nach sechs Monaten kaputt – und das ist ein Problem, mit dem niemand umgehen möchte.
Wir haben unsere Infrarot-Trockentücher so konstruiert, dass sie in solchen Bedingungen trotzdem funktionieren können.
Das Problem mit der Feuchtigkeit ist folgendes: Sie ist äußerst heimtückisch. In billigen Heizgeräten dringt Wasserdampf in den Gehäuseinneren ein und verursacht Kurzschlüsse oder beschädigt die Kontakte. Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir einen speziellen Schutzring um das Heizelement angebracht haben. Dadurch bleibt die Kondenswasserbildung von den elektrischen Kontakten fern. Wenn die Bauteile trocken bleiben, tritt keine Korrosion auf. Einfach so.
Dann gibt es noch die Spritzer. Egal ob es ein undichter Duschkopf ist oder ein Kind, das mit dem Wasserhahn spielt – es kommt immer wieder zu Wassereintritt. Wir haben hochwertige Dichtungen sowie versiegelte Verbindungen verwendet, damit das Wasser außerhalb des Gehäuses bleibt. Es kommt niemals in Kontakt mit den elektrischen Bauteilen.
Aber wir hatten schon früh ein Problem: Wenn man das Gerät zu fest abdichtet, bleibt die Wärme im Inneren des Geräts zurück – das kann dazu führen, dass die Leitungen beschädigt werden. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsausgleichsproblem. Um dieses Problem zu lösen, haben wir Hochtemperatur-Polymermaterialien sowie Aluminium-Kühlkörper verwendet. Diese sorgen dafür, dass die Wärme von den Dichtungen weggeführt wird – dadurch verformen oder schmelzen die Dichtungen im Laufe der Zeit nicht.
Wenn man schon einmal solche Geräte verbaut hat, erkennt man den Unterschied an den Kontaktpunkten. Wir haben alle Kontaktpunkte beschichtet, damit diese „grüne Kruste“ nicht entsteht – eine häufige Folge von Feuchtigkeit in Räumen.
Das bedeutet einfach, dass die Elektrizität reibungslos fließen kann und die Bauteile nicht ständig gegen die Bedingungen im Raum ankämpfen müssen. So bleibt das Handtuch wirklich warm – und man muss sich keine Sorgen machen, dass das Gerät plötzlich nicht mehr funktioniert.