
Warum Ihre Außenheizung eigentlich ausfällt – und wie wir das Problem gelöst haben
Falls Sie schon einmal erlebt haben, dass Ihre Außenheizung einfach aufgehört hat zu funktionieren, dann haben Sie vermutlich das Heizelement dafür verantwortlich gemacht. Doch hier ist ein Geheimnis: Das Heizelement ist selten das eigentliche Problem.
Der eigentliche Übeltäter sind die Verbindungsstellen der Leitungen. Stellen Sie sich vor: Es handelt sich um einen Apparat, der extrem heiß wird – und das draußen, im Regen und bei hoher Feuchtigkeit. Das ist eine extreme Umgebung. Wenn die Heizung ihre maximale Leistung erreicht, wird der Verbindungspunkt so heiß, dass herkömmliche PVC- oder Silikonsiegel nicht mehr funktionieren. Sie reißen. Und sobald es eine kleine Risse gibt, dringt Feuchtigkeit ein.
Dann beginnt die Oxidation. Die Elektrizität läuft aus. Und dann? Klick. Die Heizung funktioniert nicht mehr.
Das Problem mit „billigen“ Dichtungen
Die meisten billigen Heizgeräte verwenden einfach etwas Kleber oder Schrumpfschlauch – und schon ist alles in Ordnung. Das funktioniert eine Weile, aber nicht, wenn die Heizung ständig hochgeheizt und wieder abgekühlt wird. Diese „thermischen Zyklen“ zerstören die billigen Dichtungen.
Wir machen das anders. Wir verwenden einen mehrstufigen Prozess, um die elektrischen Komponenten vollständig vor den Witterungseinflüssen zu schützen. Dabei verwenden wir Hochtemperatur-Fluorpolymerummantelungen sowie spezielle Epoxidharze. Im Grunde sorgen wir dafür, dass die Dichtungen nicht schrumpfen oder brüchig werden, sobald die Heizung heiß wird. Billige Dichtungen versagen unter solchen Bedingungen – unsere halten dagegen stand.
Die unsichtbare Lücke
Es gibt noch ein weiteres Problem: Die Isolierung verliert mit der Zeit ihre Elastizität – weil sie zu lange der Hitze ausgesetzt war. Das Problem ist: Wenn das Epoxidharz und die Leitungen nicht im gleichen Maße expandieren und kontrahieren, wird die Dichtung von den Leitungen weggedrückt. Dadurch entsteht eine winzige Lücke – doch bei Regen wird diese Lücke zur Quelle für Stromstürze.
Um das zu verhindern, wählen wir Leitungen, die viel höhere Temperaturen aushalten können als die tatsächlich von der Infrarotröhre erzeugten Temperaturen. Unser Epoxidharz ist außerdem für Temperaturen ausgelegt, die um 20 Prozent über der maximalen Oberflächentemperatur der Heizung liegen. Damit haben wir einen Sicherheitspuffer – Sie müssen sich keine Sorgen machen.
Der Kompromiss
Es gibt allerdings einen Nachteil: Da diese Verbindungsstellen mit Epoxidharz versehen sind, sind sie dauerhaft fixiert. Man kann sie nicht einfach mit einer Lötzange reparieren, falls die Leitungen beschädigt werden. Wenn die Leitungen physisch durchtrennt werden, muss die gesamte Konstruktion ersetzt werden.
Das klingt nach einem Nachteil – aber es ist ein Kompromiss, den wir gerne eingehen. Man verliert zwar die Möglichkeit, schnell und einfach Reparaturen durchzuführen – dafür erhalten man jedoch eine Heizung, die viel sicherer ist und viel länger hält. Stellen Sie sicher, dass die Installation von Anfang an richtig durchgeführt wird – denn einmal versiegelt, bleiben die Leitungen für immer fest.